Vertrauenspersonen (Autorin: Steffi Widmann)

Personelles

  • Vertrauenspersonen Oberbayern: Birgit Geier, Michael Rummert
  • Vertrauensperson Ober- und Mittelfranken: Uli Bertrams (noch bis 30.09.2017)
  • Vertrauenspersonen Schwaben: Alexandra Schenke, Iris Bünger
  • Vertrauenspersonen Landesverband: Hans-Michael Weisky, Stefanie Widmann

 

Unser Engagement
Vertrauenspersonen sind Kontaktpersonen, die bei einem Verdacht auf Nichteinhaltung des Verhaltenskodexes, bei konkreten Fällen von sexualisierter Gewalt und auch bei allen anderen Fragen rund um den Themenkomplex sexualisierte Gewalt von den Mitgliedern des BJRK und deren Angehörigen angesprochen werden können.

Sie helfen bei der Einschätzung der Situation, sind behilflich, z.B. eine externe Fachberatungsstelle zu finden und helfen bei der weiteren Koordinierung der daraus folgenden Maßnahmen. Nicht in ihr Aufgabengebiet fällt es, Opfer oder auch Täterinnen und Täter zu beraten, therapeutisch oder gar ermittelnd tätig zu werden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Verbreitung der festgelegten Maßnahmen zur Gewaltprävention im Verantwortungsbereich des BJRK, z.B. durch Vorträge, Workshops oder aber auch das Leben der Inhalte.

Ein Vernetzungstreffen aller Vertrauenspersonen sowie der Mitglieder der AG Schutz findet vom 29.-30.09.2017 statt. Themen des Vernetzungstreffens werden neben dem Austausch eine quantitative vor allem aber inhaltliche Rückschau auf die Aktivitäten des letzten Jahres sein. Zudem wollen wir ein TIPP-Papier für Aktive in der Kinder- und Jugendarbeit erstellen.

 

Unsere Bewertung
Die Anfragen an die Vertrauenspersonen sei es für Schulungen/Workshops oder Beratungen waren im Berichtszeitraum gering, aber vorhanden. Mit den Neuwahlen und den Aktivitäten der AG Schutz rund um die Neuwahlen lässt sich aber ein Anstieg der Nachfragen verzeichnen. Die Präsenz unserer Arbeit ist demnach auch immer ein Gradmesser dafür, ob wir ins Vertrauen gezogen werden.

 

Unsere Perspektive
Der Austausch unter den Vertrauenspersonen ist und bleibt wichtig, um auch selbst am Thema dran zu bleiben und sich selbst weiterzuentwickeln. Die Kopplung der Vernetzungstreffen mit den Mitgliedern der AG Schutz und die gemeinsame inhaltliche Arbeit hält bei allen Beteiligten das Thema lebendig. Ab Oktober werden drei Bezirksverbände ohne Vertrauenspersonen sein. Mehr denn je muss es das Ziel sein, den Kreis der Vertrauenspersonen zu erweitern, so dass alle Bezirksverbände wieder mindestens eine, optimaler Weise zwei Vertrauensperson haben. Der begonnene Weg, wieder mehr Werbung für die Initiative „STOP! Augen auf!“ zu machen, muss beibehalten werden, um im „Notfall“ auch präsent zu sein.

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